Waldon-Approach/Functional Learning

Waldon-Approach/Functional Learning:

 

“Learning how to learn how to understand.”

(Lernen, um zu lernen, um zu verstehen.)

Geoffrey Waldon

 

Dr. Waldon, ein außerordentlich begabter Denker, Neurologe und Pädagoge aus Manchester, entwickelte eine völlig neue Theorie, um das kindliche Lernen zu erklären. Er gebrauchte die Formulierung Lernen-zu-Lernen Hilfsmittel um die mentalen und kognitiven Hilfsmittel zu beschreiben, die Kinder in den ersten drei Jahren ihres Lebens entwickeln, während sie ihre physikalische Umgebung durch komplexe Bewegungen und Erkundungen ihrer Sinne ausprobieren. Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, Lernschwierigkeiten haben, können durch die Waldon-Aktivitäten ihr Verständnis für sich selbst erhöhen und emotionale Resilienz v. a. durch Angstreduktion innerhalb eines gesicherten Rahmens entwickeln. Dr. Geoffrey Waldon entwickelte seine Ideen aufgrund jahrelanger Praxis und der Beobachtung v. a. einer Vielzahl von Kindern im freien Spiel. Dabei interessierten ihn besonders deren Fähigkeit, sich neue Lerninhalte anzueignen, sowie die Mechanismen, die zur Entwicklung für ein Verständnis von Vorgängen führen, bevor die Kinder gesellschaftlich geprägt werden. Im Zentrum von Waldons Therorie steht die Erkenntnis, dass jedes menschliche Verständnis sich direkt aus der Organisation von Bewegungsabläufen in Zeit und Raum speist, nämlich dass Bedeutungen aufgrund von Bewegungen entstehen.

 

Zusammengefasst ist der Waldon-Approach/das Functional-Learning:

-       Ein direktiver Therapieansatz, der Kinder dazu befähigt, zentrale, frühkindliche Entwicklungsschritte zu machen und ggf. nachzuholen

-       Ein „ganzheitlicher“ Therapieansatz, der in jeglichen Lebensbereichen (v. a. Alltagsgestaltung) zum Einsatz kommen kann

-       Ein therapeutischer Ansatz, um besonders Eltern von Kindern mit Entwicklungsschwierigkeiten Ideen zu vermitteln, wie sie ihr Kind im Alltag unterstützen und fördern können