Leberreinigung zum Neujahrsstart

04.01.18

Vorbereitungen:

Ich habe meine sich deutlich in Gebrauch befindende Grundlagenliteratur hervorgeholt und erstelle nun meinen Essensplan für die erste Woche. Morgen geht es dann mit einer meiner Mitstreiterinnen zum Großeinkauf. 

Zugegeben: In den letzten Tagen vor der Reinigung sündige ich noch einmal kräftig - natürlich in Maßen..;-) - und bereite mich mental auf acht lange Wochen des Verzichts vor... 

 

Ca. zwei Stunden später...

 

So, der Essensplan ist fertig, sieht wie folgt aus und darf gerne übernommen werden..:

 

Essensplan für die 1. Woche: 08.01.18-14.01.18

 Montag, der 08.01.18:

 Frühstück: Müsli mit frischem Obst (S. 201)

Mittagessen: Sandwiches

Abendessen: Gemüseratatouille (S. 231)

 

Dienstag, der 09.01.18:

 Frühstück: Müsli mit frischem Obst

Mittagessen: Sandwiches

Abendessen: Gemüseratatouille

 

Mittwoch, der 10.01.18:

 Frühstück: Brot mit Honig

Mittagessen: Porree- und Linsensuppe (S. 185)

Abendessen: Huhn mit Mandeln (S. 228) + Karottenkuchen (S. 251)

 

Donnerstag, der 11.01.18:

Frühstück: Müsli

Mittagessen: Porree- und Linsensuppe

Abendessen: Gemüsecurry (S. 219) + Obstsalat

 

Freitag, der 12.01.18:

 Frühstück: Brot mit Honig

Mittagessen: Sandwiches

Abendessen: Gebratener Reis mit Garnelen (S. 220) + nussige Apfelstreusel (S. 250)

 

Samstag, der 13.01.18:

Frühstück: Müsli

Mittagessen: Pita-Pizza (S. 226)

Abendessen: Goldener Eintopf (S. 221) + Maracuja- und Melonenmouse (S. 249)

 

Sonntag, der 14.01.18:

Frühstück: Brot

Mittagessen: Thunfisch-Nudelsalat (S. 173)

Abendessen: Hühnchen-Paradiso (S. 234)

 

Ganz schön aufwendig, aber ich freue mich jetzt auch darauf, nach langer Zeit einmal wieder sehr bewusst mit den Themen "Kochen" und "Essen" umzugehen! 

05.01.18

Einkaufen:

So, der regelrechte Großeinkauf ist geschafft und dank meiner Mitstreiterin "D." hat das auch noch viel Spaß gemacht! Sie hat mir dann noch gerade eröffnet, dass sie bereits morgen - sprich zwei Tage vor unserem offiziellen Start - anfangen will. Dann kann ich nur schon einmal einen guten Start wünschen und versichern: Ich werde dich einholen..;-)

 

Ein paar kurze Erklärungen noch zum Leberreinigungsprogramm: 

Es handelt sich ja nicht im eigentlichen Sinne um eine Diät. Man darf sich an drei Mahlzeiten pro Tag satt essen, nur eben auf i. d. R. vertraute Nahrungsmittel verzichten, wie z. B. Milchprodukte. Im Laufe der drei Etappen (erste zwei Wochen - mittlere vier Wochen - letzte zwei Wochen) wird der Verzicht dann zunehmend stärker (kein Fleisch mehr u. Ä.). Sollte aber doch einmal ein Ausrutscher passieren, ist das auch kein Problem! Man muss nur für jeden "Sündentag" zwei Tage dran hängen. Tja, ein wenig christliches Gedankengut kann ja nicht schaden..;-) Also, der Countdown läuft, aber bis dahin genieße ich noch das ein oder andere Glas Rotwein! Prost!

 

06.01-07.01.18

Schlemmen..;-)

Ich muss zugeben, dass in den letzten beiden Tagen noch einmal unbedachtes Schlemmen stattgefunden hat und die letzten Gläschen Wein genossen worden sind...

 

1. Woche

08.01.18

Start:

Heute beginnt also das Leberreinigungsprogramm! Am Anfang fühlt sich alles immer wieder ganz neu an und ich gehe mit dem Gefühl in den Tag, nur Gutes für mich und meinen Körper zu tun! Das fühlt sich auch ziemlich gut an!

Angelehnt an den Spruch der Woche aus meinem Kalender:

"Nichts ist beglückender, als den Menschen zu finden, den man den Rest des Lebens ärgern kann." (Agatha Christie),

hoffe ich, dass mein Partner nicht zu sehr während der nächsten acht Wochen leiden muss... Ich bin auch so beglückt, ihn gefunden zu haben!

 

09.01.18

Einfinden:

Nachdem mich gestern noch eine verführerische Packung Häagen-Dasz fast rumgekriegt hätte, ist heute am zweiten Tag schon deutliche Routine in die Abläufe des Programms eingekehrt.

Diese Routinen sind übrigens ziemlich hilfreich, um sich in die neuen Abläufe einzugewöhnen: Nach dem Aufstehen eine ausgepresste Orange, Limette oder Zitrone auf zwei Gläser Wasser trinken und 20 Minuten danach - sprich genug Zeit zum Duschen etc. - einen Saft aus Karotten und Stangenselerie zu sich nehmen. Danach mit dem Hund gehen... Ach nein, das gilt wohl nur für mich... Trotzdem freue ich mich danach besonders auf meinen Kaffee - ok, jetzt eben mit Sojamilch, aber das tut dem Ganzen keinen wirklichen Abbruch und irgendwann schmeckt das sogar besser als vorher mit "echter" Milch - und ein leckeres Müsli oder frisches Brot! 

Zugegeben, das täglich frische Kochen fordert mich schon heraus bei einem Full-Time-Job, aber das Gefühl, etwas Gutes für sich getan zu haben, überwiegt im Moment noch! 

 

10.01.18 + 11.01.18

Going along...

Gestern und heute kehrte schon ziemliche Normalität ein: Ich weiß genau, wonach ich mich richten muss, halte im Supermarkt nicht mehr Ausschau nach Leckereien, die ich einmal ausprobieren könnte, und merke, dass ich sehr bewusst esse, wenn ich esse. Auf jeden Fall ist "Essen" ein ziemlich großes Thema! 

Leider kommt es immer noch vor, dass ich vor allem mittags etwas unter Stress esse, da ich dann meistens nur wenig Zeit habe. Eine der zwölf Grundregeln besagt jedoch, dass man das eben nicht tun sollte. Ich arbeite dran!

 

Hier einmal die zwölf Grundregeln zur Verbesserung der Leberfunktion (vgl. Cabot 1999, S. 63ff), die ich auch nach dem Programm als Liste in meinem Küchenschrank hängen habe und sehr hilfreich finde:

1) Hören Sie auf Ihren Körper 

Also: Wenn der Magen knurrt, dann essen..;-)

2) Trinken Sie viel stilles Wasser

Mein Tipp: Jedes Mal, wenn man in die Küche oder zur Toilette geht, direkt ein Glas Wasser trinken. Das funktioniert für mich ganz gut als Erinnerungsstütze.

3) Essen Sie wenig Zucker

Das wird nach dem Programm wieder richtig schwer werden, da ja in so vielen vorgefertigten Produkten Zucker enthalten ist. Man kommt irgendwie nicht drum herum, vieles selber zu machen. Schokolade soll aber doch die Ausnahme bleiben, finde ich..!!!

4) Zählen Sie nicht ständig Kalorien

Das fehlte ja noch! Außerdem finde ich reines Abnehmen - auch Diäten genannt..;-) - ziemlich langweilig!

5) Meiden Sie unverträgliche Nahrungsmittel

Alkohol, Fast Food & Co lassen grüßen...

6) Achten Sie auf einwandfreie Nahrungsmittel

Also, aufgepasst und mitgedacht!

7) Essen Sie nicht, wenn Sie Stress haben

Ja, hier ist die Regel, die häufig gar nicht so einfach umzusetzen ist, vor allem dann, wenn man früh morgens gefrühstückt hat, dann nur über eine kurze Zeitspanne gegen Mittag verfügt mit Aussicht, erst wieder am Abend etwas essen zu können... So, wie bei mir gestern und heute der Fall...

8) Kaufen Sie Produkte aus biologischem Anbau

Das wird ja dank "Supermarkt-Bio-Lebensmitteln" immer einfacher!

9) Achten Sie auf Ihre Eiweißquellen

Da ich nicht vor habe, komplett vegan zu leben, finde ich das auch gut machbar!

10) Wählen Sie Brot und Brotaufstriche klug aus

Oh ja... Besonders eine dunkle, leckerer Creme gehört dann wohl nicht mehr zum Einkaufsrepertoire...

11) Vermeiden Sie Verstopfung

Das ist zum Glück während des Programms so gar kein Thema! Der Stoffwechsel hat aufgrund der ballaststoffreichen Ernährung gut zu tun und alles regelt sich wie von selbst!

12) Verwenden Sie die richtigen Fette

Auch das ist dank toller kaltgepresster Öle in vielen Variationen kein Problem! Leider fehlt mir bisweilen der Geschmack echter Butter, aber damit kann ich leben...

 

So, genug für heute! Gute Nacht!

 

12.01.18-14.01.18

Etappensieg..;-)

Die erste Woche des Programms neigt sich dem Ende entgegen und ich werde sie gleich noch mit einem leckeren Stück von meinem Lieblingskarottenkuchen abschließen:-) Was bleibt sind einige Erkenntnisse, die mehr oder minder für die nächsten sieben Wochen helfen:

 

1) Bei einem Full-Time-Job ist es häufig gar nicht so leicht, praktisch jeden Tag irgendetwas frisch auf den Teller zu bringen! 

2) Es bedarf einer guten Vorbereitung, um sich Arbeit und Aufwand zu ersparen (z. B. einen Essensplan).

3) Gesundes Essen genieße ich mehr, als Bestellessen. Das sollte ich mir aufschreiben und irgendwo sichtbar aufhängen!!!

4) Manche Gerichte kommen beim Partner nicht so gut an. Ich sage nur "Goldener Eintopf", dessen Name mehr verspricht, als er tatsächlich zu halten vermag. Es handelt sich dabei eher um eine Art Brei, der im Ofen mit einer Nussmischung überbacken wird. Das sieht dann entsprechend aus und wenn man davon ausgeht, dass die Augen immer mitessen, wird der Goldene Eintopf möglicherweise zu einem Reinfall... Na ja, mir hat er trotzdem gut geschmeckt!

 

Und hier der Essensplan für die zweite Woche:

 

Essensplan für die 2. Woche: 15.01.18-21.01.18

Montag, der 15.01.18:

Frühstück: Müsli mit frischem Obst

Mittagessen: Thunfisch-Nudelsalat

Abendessen: Reste

 

Dienstag, der 16.01.18:

Frühstück: Brot

Mittagessen: Sandwiches

Abendessen: Gemüsecurry (S. 219)

 

Mittwoch, der 17.01.18:

Frühstück: Müsli

Mittagessen: Zucchini-Kräuter-Omelette (S. 208)

Abendessen: Gebratener Reis mit Ei und Gemüse (S. 239)

 

Donnerstag, der 18.01.18:

Frühstück: Brot

Mittagessen: Sandwiches

Abendessen: Mit gebackenen Bohnen gefüllte Kartoffeln (S. 212)

 

Freitag, der 19.01.18:

Frühstück: Müsli

Mittagessen: Kürbissuppe (S. 188)

Abendessen: Hühnchen Chow Mein (S. 214)

 

Samstag, der 20.01.18:

Frühstück: Brot

Mittagessen: Kürbissuppe

Abendessen: Einfacher Hühnchen-Porree Eintopf (S. 218)

 

Sonntag, der 21.01.18:

Frühstück: Müsli

Mittagessen: Pita-Pizza (S. 226)

Abendessen: Huhn mit Mandeln (S. 228)

 

Für alle, die noch mitmachen wollen, aber erst später einsteigen können, ist das auch mit diesem Essensplan möglich. Das Programm gliedert sich ja in drei Abschnitte und die ersten zwei Wochen laufen ja noch. Die mittleren vier Wochen bedeuten dann deutlich mehr Verzicht, da man Hühnerfleisch und Eigelb nicht zu sich nehmen soll. Deshalb werde ich zumindest in der zweiten Woche noch ausgiebig viel Hühnchen zubereiten..;-) 

 

2. Woche

15.01.18

Just as usual..;-)

Die zweite Woche und die letzte der ersten Etappe ist angebrochen. Heute gab es nur leckere Dinge, die vom Wochenende übrig geblieben sind. Viele der Rezepte reichen nämlich für vier Personen oder mehr, sodass immer reichlich Reste da sind. Irgendwann quillt davon jedoch der Kühlschrank über - es sei denn, man hat einen amerikanischen mit zig Sonderfunktionen und vielen Zusatzfächern, den unsere Nachbarin liebevoll "My Baby" nennt und zärtlich umarmt... Nein, ich möchte das nicht! Wenn der Kühlschrank voll ist, muss er eben geleert werden - ganz einfach! Ab morgen wird wieder frisch gekocht und ich probiere einmal ein neues Rezept aus. Mir fällt eh auf, dass ich in meinen letzten Durchläufen des Programms niemals alle Rezepte ausprobiert oder sogar immer auf vertraute Rezepte zurückgegriffen habe. Mmm, es wird echt interessanter, einmal die leckeren Dips und Aufstriche auszuprobieren! Auch die Salatdressings sind der Knaller! Also, es macht Spaß, im Buch zu stöbern und sich Zeit zu nehmen, das ein oder andere Neue zuzubereiten! Viel Freude dabei:-)

 

Heute hat auch endlich meine zweite Mitstreiterin mit dem Programm angefangen. Ich wünsche gutes Gelingen! 

 

16.01.18-20.01.18

Abwesenheitsblogging

So, die zweite Woche ist nun auch schon fast geschafft und ich habe gedanklich zwar jeden Tag geblogt, jedoch nie die Zeit gefunden, mich in Ruhe vor den Computer zu setzen, um etwas zu schreiben... Aber wie auch immer... Die Erkenntnis der zweiten Woche ist eindeutig, dass es zwar super ist, einen Essensplan zur Orientierung zu haben, jedoch auch wild und ziemlich leicht davon abgewichen werden kann: Der Kühlschrank quillt ja schließlich über vor Gemüse und die Kisten sind voll mit Naturreis, Vollkornnudeln, sowie Nüssen jeglicher Art..;-) So viel Gemüse, wie ich im Moment an einem Tag zu mir nehme, habe ich wohl selten sonst in einer Woche verbraucht. Das sagt ja schon einiges und hat mich doch sehr zum Nachdenken über meine Work-Life-Balance angeregt. In Zukunft werde ich wohl mehr darauf achten, zeitig "die Schotten dicht zu machen"! Was ein Leberreinigungsprogramm alles so mit sich bringen kann... Wahnsinn!!! 

Ein Thema ist jedoch nach wie vor noch offen, nämlich das böse Wort mit den fünf Buchstaben: S P O R T. Nachdem die Leberreinigung ja wirklich gut angelaufen ist - und ich kann mich kaum daran erinnern, dass es jemals so gut und mit großem Wohlbefinden, sowie ohne Gelüste geklappt hat -  habe ich mir fest vorgenommen an zwei Terminen in der Woche zum Sport zu gehen. Ab morgen..;-)

 

21.01.18

Bye, bye chicken...

So, die zweite Woche ist auch praktisch geschafft und ich muss nun für vier Wochen Abschied nehmen von leckeren Hühnchengerichten, sowie Eigelb. Ja, das sollte man in den mittleren vier Wochen nicht zu sich nehmen. Jetzt bleiben eben nur noch Fisch und nach wie vor sehr viel Gemüse und Obst! Diese vier Wochen sind laut Sandra Cabot die zentralsten und der schöne Nebeneffekt ist der, dass man wie von selber Gewicht verliert. Ok, das mag jetzt nicht für alle ein Anreiz sein, aber für mich auf jeden Fall! By the way: drei Kilo sind schon runter:-) - und ich peile die Zehn-Kilo-Marke an!

 

Und hier der Essensplan für die dritte Woche:

 

Essensplan für die 3. Woche: 22.01.18-28.01.18

Montag, der 22.01.18:

Frühstück: Brot  

Mittagessen: Thunfisch-Nudelsalat

Abendessen: Mit gebackenen Bohnen gefüllte Kartoffeln (S. 212)

 

Dienstag, der 23.01.18:

Frühstück: Müsli

Mittagessen: Kartoffel-Porree-Suppe (S. 180)

Abendessen: Gemüsecurry (S. 219)

 

Mittwoch, der 24.01.18:

Frühstück: Brot

Mittagessen: Kartoffel-Porree-Suppe

Abendessen: Fisch-Gemüse-Burger (S. 216)

 

Donnerstag, der 25.01.18:

Frühstück: Müsli

Mittagessen: Sandwiches

Abendessen: Bohnen mit Champignons (S. 220)

 

Freitag, der 26.01.18:

Frühstück: Brot

Mittagessen: Sandwiches

Abendessen: Thunfisch mit Tomaten und Nudeln (S. 227)

 

Samstag, der 27.01.18:

Frühstück: Brötchen

Mittagessen: Champignons mit Walnüssen und Walnussöldressing (S. 168)

Abendessen: Gemüsepaella (S. 206)

 

Sonntag, der 28.01.18:

Frühstück: Brötchen

Mittagessen: Nudelsalat mit Avocado (S. 176)

Abendessen: Spaghetti mit Chili-Tomaten-Soße (S. 216)

 

22.01.18+23.01.18

Struktur ist gut, Flexibilität ist besser...

Die dritte Woche ist richtig gut angelaufen! Die neuen Gerichte, die ich bisher noch nie ausprobiert habe, sind toll und ich merke, dass Kochen wieder so richtig Freude macht! Der Essensplan wird schon in den ersten zwei Tagen der Woche total über den Haufen geworfen und neue kleine Gerichte werden wie nebenbei entwickelt. Morgen kaufe ich dann doch einmal wieder nach Plan ein, da Gäste kommen und gemeinsam mit meiner Mitstreiterin "D" gekocht wird:-) Als ich die Einkaufsliste geschrieben habe, sind mir noch leckere Nachspeisen im Rezeptteil aufgefallen, die ausprobiert werden wollen. Yummie!

 

24.01.18-27.01.18

Ich träumte von Keksen...

In dieser Woche musste der Blog ziemlich zurückstecken, aber die Leberreinigung läuft auch richtig gut! Trotzdem muss ich zugeben, dass ich einen Kekstraum hatte, in dem ich ohne zu überlegen, mehrere Kekse verdrückt habe und mir der Fauxpas erst viel zu spät aufgefallen ist... Sollte das ein Anzeichen auf Gelüste zu sein, die bald kommen?! Ich hoffe nicht und aktuell spüre ich auch keinerlei Lust auf Zucker, Fett oder ähnliches, ungesundes Zeugs:-)

 

28.01.18-04.02.18

Improvisationsprogramm!!!

Eine weitere Woche praktisch ohne Bloggen ist vergangen und ich durfte einige hilfreiche Dinge feststellen, die ich gerne mitteilen möchte:

1) Es geht auch ohne Essensplan: In dieser Woche habe ich ziemlich viel improvisiert und - man glaubt es kaum - es funktioniert ganz wunderbar!!! 

2) Einige Rezepte können - und sollten vielleicht auch - ganz einfach abgewandelt werden: Es gibt einige wirklich ganz tolle Rezepte in diesem Buch, aber manche lassen einen nicht gerade Freudensprünge machen... 

- Thunfisch mit Nudeln und Tomaten (S. 227f.): Na ja, das Rezept ist wirklich nicht der Knaller, dabei geht es doch viel einfacher und dabei auch noch leckererer:-) Und das geht so: Man nehme einfach eine rote Zwiebel, sowie eine Knoblauchzehe, schneide sie in feine Würfel und dünste sie in einem Esslöffel Olivenöl an. Dazu gibt man einen Esslöffel Tomatenmark und verrührt alles. Nun noch eine Dose Tomatenstücke und eine Dose Thunfisch hinzufügen und alles in der Pfanne vermengen. Mit Pizza-Pasta-Gewürz (Das gibt es bei REWE und schmeckt super!) abschmecken und fertig. Dazu esse ich am liebsten Dinkelnudeln - welche sind eigentlich egal, aber die von Alnatura sind klasse:-)

- Karottenkuchen (S. 251f.): Das ist mein allerliebster Kuchen überhaupt! Im Rezept stehen allerdings zwei Eier, die man aber ja ab der dritten Woche nicht mehr essen darf - zumindest das Eigelb. Ich ersetze die Eier durch eine reife, kleingedrückte Banane. Nun schmeckt der Kuchen noch fruchtiger. Ich werde einfach dabei bleiben!

- Pita-Pizza (S. 226): Auch das ist eines meiner liebsten und vor allem schnellsten Rezepte. Im Buch ist "Pita-Brot" angegeben, ich nehme allerdings immer Fladenbrot. Man kann wirklich alles auf diese Pizza tun, was man sich vorstellen kann. Sehr toll ist eine Mischung aus Zucchini, Paprika, Tomaten und schwarzen Oliven, die mit dem Pizza-Pasta-Gewürz verfeinert werden kann. Heute habe ich auf die Pizza auch einmal meine geliebten Baked Beans verteilt. Man braucht dann kein Tomatenmark, da ja schon alles dabei ist. Ich habe dann noch rote Bohnen, rote Paprika, Mais und Tomaten hinzugefügt und natürlich das tolle Gewürz. Proteine bekommt man dann auf alle Fälle genug und noch mehr..;-) 

 

So, die vierte Woche ist also geschafft und damit ist Halbzeit. Es gab bisher keine Gelüste und keine Ausfälle. Hey, das ist mir praktisch noch nie gelungen. Ich bin zufrieden und nun purzeln auch so langsam die Pfunde. Der angenehme Nebeneffekt hat also begonnen... Auf in die nächste Runde!

 

05.02.18-11.02.18

Improvisationsprogramm - 2ter Teil

Und wieder ist eine Woche vergangen... 5 Wochen ohne Aussetzer - das ist mir so noch nie gelungen:-) Da es viel zu tun gab in den letzten Tagen, musste ich praktisch durchgängig improvisieren, was mich u. a. zu neuen, tollen Rezepten geführt hat, die ich nicht vorenthalten möchte:

- Exotische Erbsensuppe für 4 Personen (vgl. Das große Buch der Vegetarischen Küche 1997, S. 41): Man nehme 330 g grüne Spalterbsen, 2 EL Olivenöl, 1 Zwiebel (fein gehackt), 1 Seleriestange (in dünne Scheiben geschnitten), 1 Möhre (in kleine Stücke geschnitten), 1 EL gemahlener Kreuzkümmel, 1 EL gemahlener Koriander, 2 TL geriebener, frischer Ingwer, 1 1/4 l Gemüsebrühe, 300 g grüne Erbsen (TK), Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 EL frische Minze (gehackt), 4 EL Sojajoghurt. Zuerst die Zwiebel mit dem übrigens Gemüse in Olivenöl andünsten. Kreuzkümmel, Koriander und Ingwer dazu geben und mit dünsten. Nun die Spalterbsen und die Brühe hinzufügen und alles bei mittlerer Hitze im geschlossenen Topf 1 1/2 Stunden köcheln lassen; dabei immer wieder umrühren. Nun die gefrorenen Erbsen einrühren und kurz mitkochen lassen. Alles vom Herd nehmen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer nachwürzen und die Minze einrühren. Die Suppe anrichten und mit einem Löffel Joghurt servieren. Super lecker!

- Ayurvedisches Müsli (vgl. Sidhu 2011 [Das Ayurveda-Glücksbuch], S. 49): Man nehme drei Handvoll Hafer- oder Dinkelflocken, sowie einen TL Sesamsamen und röste alles bei starker Hitze in einem Topf an. Dann gebe man einen EL kaltgepresstes Öl, sowie jeweils eine Messerspitze folgender Gewürze dazu: frischer Ingwer, Kardamom, Zimt, Anis und Vanille. Alles kurz anrösten und mit ca. 300-400 ml Wasser ablöschen. Dann noch 3-4 Datteln hinzufügen, von der Herdplatte nehmen und im geschlossenen Topf 15 Minuten stehen lassen. Das warme Müsli mit etwas Obst, warmer Vanillesojamilich und 2 EL LSM vermischen und genießen:-)

 

Guten Appetit und auf in die sechste Woche! Und in Anlehnung an Hella von Sinnen, die mir kürzlich erst wieder im Zuge alter "Alles-Nichts-Oder Sendungen" begegnet ist: Tschakka tschakka..;-)!!!

 

12.02.18-18.02.18

Leberreinigung ganz nebenbei...

Diese Woche ging wirklich wie im Flug vorbei - und das ist nicht immer ein angenehmes Gefühl... In Bezug zur Leberreinigung habe ich in dieser Woche auf beliebte und schnell zuzubereitende Gerichte zurückgegriffen. Besonders lecker ist wirklich die Pita-Pizza (S. 226), wobei ich immer ein Fladenbrot nehme und ganz frei mit Baked Beans, Paprikastückchen und Minitomaten experimentiert habe..;-) Einfach dann das leckere Pizza-Pasta-Gewürz darüber streuen und alles bei 175°C (Umluft) ca. 15 Minuten backen. Yummie!!! 

 

Zur Abwechslung eignen sich auch ganz toll viele sogenannte "Orientalische Gerichte" (vgl. Orientalisch Koch - Rezepte aus 1001 Nacht 2004, S. 14ff):

- Taboulé: 150g feiner Bulgur, Salz und Pfeffer, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 2 Fleischtomaten, 1/2 Salatgurke, 1 Bund Petersilie (oder TK - dann erspart man sich das Hacken), 1/2 Bund Minze, Saft einer Zitrone, 3 EL Olivenöl, je 1/4 TL Kreuzkümmel und Paparikapulver (edelsüß). Den Bulgur mit 300ml heißem Salzwasser übergießen und 45 Minuten quellen lassen. Nun das Gemüse und die Kräuter waschen. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Tomaten klein würfeln. Gurke schälen, entkernen und ebenfalls klein würfeln. Petersilie und Minze fein hacken. Alles zusammen mit dem Bulgur in einer großen Schüssel vermengen. Als Letztes den Zitronensaft mit dem Öl, Kreuzkümmel und der Paprika verquirlen. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat geben. Nun gut vermischen und vor dem Servieren 30 Minuten durchziehen lassen. 

- Babaganoush: 2 Auberginen, 2 Knoblauchzehen, Saft von einer Zitrone, 3 EL Sesammus, 1/2 TL Kreuzkümmelpulver, Salz und Pfeffer, Petersilie zum Bestreuen. Den Backofen auf 250°C vorheizen. Auberginen waschen, mit einer Gabel mehrfach einstechen und auf einem Backblech im Ofen bei 220°C (Umluft) in ca. 30 Minuten weich garen. Auberginen abkühlen lassen, häuten und in Stücke schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Beides mit Zitronensaft pürieren. Das Sesammus und den Kreuzkümmel unterrühren. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie garnieren. Ein wirklich toller Aufstrich!

- Hummus (ein Alternativrezept): 1 Dose Kichererbsen, Saft von einer Zitrone, 2 EL Olivenöl, 2 EL Sesammus, Salz, 1/2 TL Kreuzkümmelpulver, 1 Prise Kurkumapulver, Paprikapulver (edelsüß), evtl. nach Geschmack eine Knoblauchzehe. Die Kichererbsen in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abbrausen. Dann zusammen mit dem Zitronensaft und dem Olivenöl pürieren. Das Sesammus und alle Gewürze unterrühren und das Hummus mit Paprikapulver garnieren. Wer experimentierfreudig ist, kann noch verschiedene Kräuter wie z. B. Koriander oder andere Gewürze wie z. B. Ingwer hinzufügen. Ich werde das in Zukunft mal testen..;-)

 

Nun geht es langsam in den Endspurt... Die mittleren vier Wochen habe ich ohne Aussetzer gemeistert und jetzt freue ich mich wieder auf Hühnchen und Eier! Da mein letzter Reinigungstag der Tag meines Konzertes am 04.03 ist, werde ich wohl einige Tage dran hängen müssen, da ich an diesem Tag sicherlich mit einigen Gläsern Wein anstoßen werde..;-)

 

19.02.18-24.02.18

Zeitplan ade...

So, jetzt ist es also doch passiert und ich werde wohl einfach einmal eine ganze Woche dran hängen... Für jeden Tag, an dem man sich nämlich nicht an die Grundsätze der Leberreinigung hält, muss man zwei Tage an die Zeit dranhängen. Ich hatte zwar keine so großen Aussetzer, aber den Rotwein beim geselligen Miteinander konnte ich dann doch nicht so ganz unter dem Tisch fallen lassen! Auch heute werde ich mir wohl das ein oder andere Glas gönnen und finde das - so würde es Ingrid Steeger vielleicht sagen - "ganz wunderbar"! Ich habe es ja schon mehrfach erwähnt, dass die Leberreinigung in diesem Jahr sehr leicht für mich war und das verdanke ich wohl auch meinen tollen Mitstreiterinnen! Danke dafür! In diesem Zusammenhang ist es aus meiner Sicht von besonderer Bedeutung, einmal alles das zu erwähnen, was anderen und mir selbst als positive Effekte der Leberreinigung aufgefallen sind:

- Eine Gewichtsabnahme wie von selbst nach spätestens der vierten Woche: Die Pfunde purzeln einfach so und mit der Unterstützung von regelmäßigen Sportaktivitäten würde das dann noch schneller gehen!

- Eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und der Fitness: Durch die sehr konzentrierte Aufnahme von viel Gemüse und Obst, sowie grundsätzlich gesundem Essen, das man ja i. d. R. selber zubereiten muss, ist merklich eine Steigerung des Wohlbefindens und der eigenen Leistungsfähigkeit spürbar!

- Rückgang von "krankmachenden Symptomatiken": Ich erwähne nur Verstopfung...

Das sind wohl die zentralsten Effekte, die mir und meinen Mitstreiterinnen aufgefallen sind. Trotzdem werde ich mir heute - wie gesagt - noch einmal leckeren Rotwein gönne, der mir - zugegebenermaßen - am meisten fehlt... 

 

 25.02.18-16.03.18

Finish:-)

Den Blog habe ich zwar in den letzten Tagen der Reinigung vernachlässigt, aber ich kann mit nicht wenig Genugtuung sagen: Ich habe es geschafft!!! Zwar musste ich 10 Tage an die reguläre Zeit dranhängen, aber letzten Freitag war es dann offiziell vorbei. Jedes Mal war im Übrigen Rotwein schuld... Das war das, was ich am meisten vermisst habe: ein schönes Glas von einem richtig guten Wein am Abend. Mein neuer Lieblingswein ist übrigens ein "Manpot".

 

Wenn ich nach fast 10 WochenBilanz ziehe, dann kann ich sagen, dass mir die Reinigung in vielerlei Hinsicht gut getan hat: 

1) Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens! Das war wohl das Zentralste Element. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gesund gefühlt. 

2) Komplette Ernährungsumstellung! Zu Beginn des Programms musste ich praktisch den ganzen Kühlschrank ausräumen und neu auffüllen. Jetzt gehören mind. drei Handvoll Obst und Gemüse auch wirklich zum "täglich Brot". Ich habe beschlossen, auch zukünftig überwiegend vegan zu essen, wobei ich dann doch hin und wieder auf Hühnchen, Fisch und Eier zurückgreife..;-) Das, was ich aber auf jeden Fall beibehalten werde, ist das morgendliche "Trinkritual": Erst eine Orange auf zwei Gläser Wasser und dann einen Gemüsesaft aus Karotten und Sellerie. Diesen Saft werde ich aber wohl hier und da variieren. Ganz toll ist Karotte mit Apfel und einem kleinen Stück Ingwer. Ein echter Starter für den Tag!

3) Gewichtsverlust! Ich habe zwar nicht wie beim ersten Mal vor einigen Jahren so viel Gewicht  verloren, jedoch zumindest 5 ganze Kilogramm. Ich würde sagen: das ist ein Anfang! Sport müsste mal hinzukommen. Schade, dass Denksport nicht dazu führt, Körpergewicht zu verlieren. Dann wäre ich natürlich schon längst rank und schlank..;-)

4) Geteilte Momente! Durch meine tollen Mitstreiterinnen gab es viele, tolle gemeinsame Momente, wie z. B. gemeinsam kochen, essen, Gerichte austauschen usw. usf. 

 

Alles in allem war die Reinigung ein voller Erfolg und ich kann nur jede*n dazu ermuntern es auch zu probieren, v. a. dann, wenn die o. g. Aspekte eine Rolle spielen sollen. Viel Freude!!! 

 

Damit schließe ich diesen Blog, lasse ihn aber noch ein wenig hier stehen, um Inspiration zu geben für Dies und Das...